Feeds
Artikel
Kommentare

Wieder da und Fernweh!

Da uns ein paar Anfragen per Mail erreichten ob wir denn wieder da sind: ja, sind wir! Hatten nur zuviel zu tun um uns um das Blog zu kümmern. Das bleibt vorerst auch einfach so bestehen bis wir es (bis zur nächsten Reise) wieder offline nehmen.

Danke für’s Lesen und für die vielen Mails!

Letzter Tag in Thailand!

Hoffentlich habt ihr unseren Schlangenartikel weiter unten auch gelesen! :-D
Also morgens raus, ab zur Schlangenfarm und Irynas neue Brieftasche besorgt. Danach wieder zum BKK Grill und futtern. Zurueck zum Hotel, ab in den Lumpineepark - Hitze unertraeglich, daher nur ein paar Fotos von kleinen Leguanen. Aus denen macht man in Thailand keine Brieftaschen… glaube ich zumindest.

Ab zum letzten Training. Da ich anscheinend im Uebertraining bin pfeife ich schon nach 2 Runden aus dem letzten Loch und entscheide mich abzubrechen. Schnell noch ein paar Fotos mit dem Team, dem aktuellen Lumpinee Champion (man schaue sich das Foto von uns beiden an. Das ist wie “Schaut mal Kinder, der Onkel links hat Sport gemacht. Der Onkel in der Mitte hat nur gefressen! Ihr wollt doch nicht alle so werden wie der Onkel in der Mitte, ne? Also macht schoen beim Sportunterricht mit!”) und bisschen deutsche Mitbringsel verschenken. Ein letzter Tritt gegen den Sandsack, Haendeschuetteln, sich freundlich verabschieden und zurueck geht’s das letzte Thaigeld ausgeben. Der Umtauschkurs zurueck in EUR ist ueeeeeeeebel! War sowieso kaum noch was uebrig :-D

Also die Damen: mit viel Glueck bekomme ich noch was am Flughafen geschrieben. Ansonsten sieht man sich am Montag in voller Frische auf der Arbeit! Nastja, wir kommen am Stamstag um unseren Stubentiger abzuholen. Kannst die Koffer schon so langsam packen und Taschentuecher fuer den Abschied besorgen :-)

Alex, Dina: wir haben euch eine Mail mit den Flugdaten geschrieben und werden uns noch einmal per SMS kurz vor dem Abflug melden.

Allen vielen Dank fuer’s lesen und Mitfiebern. Oder wie man hier sagt: Krop Khun Kap!

training1 championlumpineeeingang lumpineechamchuri lumpinee3

Schlangeeeeeeeen!!!

Nicht im Hotel, nein. Auch nicht auf der Strasse (in 4 Wochen Asien keine einzige gesehen). Morgens sind wir also zur Schlangenfarm des thailaendischen roten Kreuzes. Unsere tollen 3 tages Traintickets sind also doch nicht ganz nutzlos. Die Enttauschung ueber die verdreifachung des Eintrittpreises (von 70 auf 200 Bath) verfliegt, als wir die im Glass eingelegten Schlangen in der Ausstellung begaffen.  

Der Hoehepunkt des Vormittags ist die Vorfuehrung von zwei Thais, die ein paar Schlangen melken. Aus drei Stueck haben die etwa 1/10 Schnappsglass rausgepresst. Da zwischen der “ersten Vorstellung” und dem Nachmittagspart einige Stunden Zeit sind, gehen wir weiter die Ausstellung und die Schlangen begaffen.

Als der Hunger einsetzt entschliessen wir uns zu einem Spaziergang um hinter ein paar Ecken zu schauen. Wir werden fuendig und setzten uns in den bereits vorgstellten “BKK Grill” (Fotos anbei). Wie bereits erwaehnt sind die Portionen durchaus “Support-tauglich” und auch sehr schmackhaft.

Nach dem Mittagessen geht es zurueck zum Plaetze reservieren. Die Vorstellung beginnt mit einigen Erklaerungen zu Schlange, den Giften, ihren Arten und Gegenmassnahmen bei Bissen oder angespuckt werden. Danach quaelen ein paar Thais ein paar giftige Schlangen und bringen die zum fauchen: ueberraschenderweise wird keiner gebissen; auch wenn es einige male durchaus sehr knapp ist. Zum Abschluss duerfen wir mal mit den niedlichen, klitzekleinen Schlaengchen spielen… ein sehr mulmiges Gefuehl so ein Teil um den Hals zu haben. Umso mulmiger als der Sprecher dann meint, dass diese Dinger schon andere Tiere von 60Kg Gewicht verspeisst haben. Der Satz “Don’t worry. She did not bite anyoune… yet! Probably you first?” macht die Sache auch nicht entspannter.

Alles in allem sehr lohnend und trotz des gestiegenen Preises unsere Empfehlung. Iryna hat sich sogar noch was ganz spezielles gegoennt: eine Brieftasche aus Schlangenleder. Uns wurde versprochen, dass die Schlange nicht leiden musste. Sie verarbeiten nur Tierchen, die an Altersschwaeche oder sonstigen typischen Schlangenkrankheiten wie Bronchitis und Rueckenschmerzen gestorben sind. ;-)

melken schlangenglass2schlangen schlangeessen1 essen2

Billiger Fusel, Essen und Sport!

Hi Sebastian! Ne, du bekommst kein Fusel - fuer dich haben wir schon vorgestern was besorgt :-P War garnicht so einfach, kann ich Dir sagen! Plan A hat nicht funktioniert, Plan B musste her. Also freu dich schon ;-)

Aber was den Fusel angeht: wie heute aus sicherer Quelle erfahren sind die meissten der thailaendischen Maenner aus der unteren Schicht (90% der Thais sind Unterschicht) alkoholiker und saufen den Fusel schon morgens zum Fruehstueck. Das Fruehstueck beginnt nach dem Fruesport. Heute waren wir naemlich im “Lumphinee Park” joggen - nach 7 Uhr schafft man es nicht einmal um den Block. Also standen wir tatsaechlich um 6 Uhr auf und gingen joggen… der Park war schon voll von Thais allen Alters. Die einen joggten, die anderen machten Tai Chi (dieses DIngsda aus China - Chifluss und so. Sieht aus wie Jackie Chan in Slow Motion), andere Aerobis - selbst getanzt haben einige Thaigruppen. Es gibt nix spannenderes als tanzende, 80 Jahre alte Thais: wer bricht sich zuerst die Huefte? :-D Nicht, dass Ihr denkt dass die da “einfach so” abrackern. Nein! Das geschieht alles unter Anleitung - da steht ein Lehrer (oder Lehrerin) bei jeder Gruppe und macht was vor, was die anderen dann nachmachen. Die Gruppen waren ab etwa 3 - 20 Leuten. Schon beeindruckend.

Selbst alte Omas - mit Gehstoecken oder Gehhilfen machten froehlich mit. Wenn auch nur mit den Armen kreisen. Gibt es in Deutschland jemanden, der sich vor der Arbeit um 5/6 Uhr in der Rheinaue ertuechtigt?
Und in der Rheinaue gibt es keine Flussschildkroeten und Krokodile. Ja, in dem kleinen, nicht umzaeunten See gab es Krokodile. 3 Meter vom Ufer sassen Opas und schmoekerten in ihren Buechern…

Ansonsten sind wir heute zum roten Kreuz in Bangkok gepilgert. Bericht und Fotos gibt es morgen, daher nur heute der Bericht unserer “Entdeckung”. Ganz zufaellig stiessen wir auf den “BKK Grill” neben der Uni in Bangkok in einem Einkaufszentrum, den ich in keinem der Reisefuerher finden konnte (scheint relativ neu zu sein, da dort noch nicht alle Bueros vergeben sind). Dennis, Joachim: ich sage euch… bei den Fotos (poste ich morgen) bekommt Ihr Magenknurren. Zwei 20cm Steaks (grillart und -staerke darf man sich aussuchen), Pommes (oder Reis), Salat und Brot fuer 90 Bath (1.80 EUR). Fuer 144 Bath bekommt man das doppelte. Entsprechend voll war es in der Mittagspause - alles nur schwarzweiss gekleidete Studenten der Uni. Als einzige Touristen wurden wir schoen begafft (so fuehlen sich wohl die Hilltribes bei den Trekking Touren der Touris) und so ganz geheim fotografiert. Haette der Typ mal was gesagt, haetten wir wenigstens so ein Japan-say-cheeeeese-Laecheln mit Victory-Zeichen aufgesetzt. Es war ausserdem so voll, dass man extra fuer uns Gaeste “hinausgebeten” hat, die bereits gegessen haben aber sich noch mit leeren Tellern unterhielten. :-P

Ansonsten war heute wieder Bazaar Tag. Nicht so ergiebig wie gestern, aber zumindest haben wir alles besorgt was wir wollten. Selbst billigen Fusel :-D

Ach ja, noch eine kleine geschichte bezueglich “Mineralwasser”. In Thailand gibt es nur importiertes Mineralwasser Literweise (Gerolsteiner, etc.). Entsprechend teuer ist es und gibt es das nicht ueberall. In kleinen Flaschen von Singha gibt es eben dieses “Soda Water”. Das trinken die Thais aber nur zu Whiskey - wie wir heute von unserem Bekannten, der in Bangkok lebt erfahren haben. Ich kaufe mir taeglich Abends eine kleine Flasche von diesem “Singha Soda”, da ich manchmal Sprudel ganz gerne trinke. Nun weiss ich warum die Verkaeuferin mich immer so angeguckt hat als ob ich Alkoholiker waere… meinem Bekannten ist das erst nach einigen Wochen aufgefallen als die Verkauferin ihn einmal, als er mal kein Soda gekauft hat fragte: “No Whiskey today, Mister?”

So, wir machen uns auf den “Heimweg” zum Hotel und packen langsam unsere Taschen. In der Hoffnung die 20 KG Freigepaeck nicht zu ueberschreiten. Ein Kilo mehr kostet 1% eines Firstclasstickets. Das waren lt. der Stewardess auf dem Hinflug 80 EUR.

Bangkok stinkt!

Nach Chiang Mai kommt einem Bangkok wie eine grosse Muellkippe vor ;-) In dieser wird gekocht, gegessen und an den Zaehnen anderer Leute rumgefummelt. Zusammen mit den Abgasen der Autos ergibt das ein Gemisch, dass man vielleicht irgendwo auf der Welt Chanell No. 5 nennt… aber nicht unsere Nasen! Wir brauchen wieder etwa 2 Tage Eingewoehnungsphase. Das heisst wir waeren am Donnerstag wieder “verbangkoklicht”. Am Freitag morgens fliegen wir ab…

Naechstes mal wird es sofort Chiang Mai. Ich glaube ich habe es schon mehrfach erwaehnt, aber um euch noch weiter damit zu nerven: es ist eine der schoensten Staedte, die wir in Thailand gesehen haben. Der Aufbau (die Stadt besteht aus einem Quadrat - wenn wir ankommen gibt’s Fotos und eine Karte) und die Strassenfuehrung sind sehr spannend. Auch die Strassen sind oft sogar besser als unsere und ausserhalb Chiang Mais kann man problemlos mit einem Sportler um die Kurven heizen.

Ansonsten verlief unser Tag heute nicht sehr ergiebig. Ich habe wieder Geld ausgegeben (ja, ich. Nicht Iryna! Kaum zu fassen!) und wir wurden von einem Taxifahrer ausgelacht. Eigentlich wollten wir an die naechst naehere U-Bahnstation (wir haben ein 3 Tagesticket erworben) und bestanden darauf obwohl er uns in seinem “Thai-Englisch” eine vermeintlich weitere vorgeschlagen hat. Mit lautem Gelaechter fuhr er die von uns erbetene Station an - kostete uns etwa das dreifache, da die Verkehrsfuehrung in Bangkok kaum Wendemanoever erlaubt (versucht mal ueber 6 Spuren einer Richtung zu wenden…). Also 5 Kilometer in die falsche Richtung. Zum Glueck kosten einen die Fehler in Thailand - wie bereits erwaehnt - kaum etwas: Lehrgeld waren etwa 1 EUR. Aergerlich und etwas zeitraubend sind die aber trotzdem. Egal, wir sind im Urlaub und haben Zeit. :-D

Jetzt geht es ab auf den “Suan Lum Night Bazaar” - weiter Geld ausgeben. Ich habe mir eine Augenbinde verpasst und mir die Haende auf den Ruecken gebunden. Mal schauen wieviel wir so sparen ;-) Aber ich brauche ja nichts mehr: die naechsten Einkaeufe sind MItbringsel (was, wird nicht verraten!)

Bis morgen!

Langeweile, was tun?

Was macht man in Chiang Mai, wenn in der Naehe kein Strand und kein Meer ist und Wildwasserrafting schon abgehakt ist? Man geht mit der etwas groesseren Version unseres Haustiers spielen (um die kleine Haus-Version kuemmert sich gerade unsere Freundin Nastja) :P

tiger1 tiger2 tiger3

Und weil das auch irgendwann langweilig wird, macht man halt was ganz anderes. So nebenbei: wir leiden beide an ziemlicher Hoehenangst :-)

bungy1bungy2bungy3bungy4bungy5

Ach ja: nach 9 Stunden im “Government VIP 999 Nightbus” sind wir in Bangkok angekommen. Super bequem, einer “Stewardess”, Snacks, Essensgutscheinen, Decken und riesen Sitzen die sich so zurueckklappen lassen, dass man auf dem Schoss des Hintermanns/Frau landet wenn man sich zu weit nach hinten schwenkt.

Aber jetzt erstmal zurueck ins Zimmer und erst Abends wieder raus. Die Hitze ist hier - im Gegensatz zu der in Chiang Mai - fast unertraeglich.

Trekking in Thailand

Morgens um 9 werden wir - entgegen meiner spoettischen Behauptung, dass man uns vergessen hat - abgeholt. Zusammen mit drei weiteren Deutschen, zwei Schweizerinnen, einer Inderin (die uebrigens in den 8 Stunden kein einziges Wort gesagt hat) und einem englischen Paerchen. Nach einer halben Stunde fahrt geht es in ein Akhadorf, wo ich aus Prinzip keine Fotos von gemacht habe. Sehr zur Frustration von Iryna ;-)

Kurz darauf geht es einen “Kambodscha-Weg” (so nenne ich ab jetzt alle unmenschlichen, kaum noch befahrbaren Untergruende! :-D) einen Berg rauf zum Elefantencamp, wo uns die armen Elefanten durch einen Parkour aus Schlamm, Huegeln, Steinen und Wasser tragen muessen. Fuer uns war das zumindest der letzte Ritt auf einem Dickhaeuter. Bei Ankunft gibt es ein spaerliches Mittagessen aus “Fried Rice with Tofu” und Wasser. Als Nachtisch: Annanas. Die Bilder, die man von uns geschossen hat kaufen wir nicht - hatten unseren eigenen Fotograf. Den Mahut des Elefanten, dessen Bilder leider nix, bis kaum was geworden sind. Kommt davon wenn man Leuten eine Kamera im “Manuellmode” in die Hand drueckt. Da wir kein Kleingeld hatten um uns fuer diesen Dienst zu “bedanken”, mussten wir seinen bittenden und fragenden Blick so lange ertragen bis wir uns von den zwei Muenchnerinnen 20 Bath leihen konnten. DIe Uebergabe fand auf den Elefanten statt und war entsprechend abenteuerlich. Aber besser so als die ganze Zeit von einem alten Mahut angeschaut zu werden und nicht sagen zu koennen “Sorry, gerade kein Kleingeld da! Gleich wechseln wir einen Schein und du bekommst dein Trinkgeld!”

Nach dem Essen geht es dann Richtung Wasserfall. Trekking ueber Stock und Stein im wahrsten Sinne des Wortes und mit unseren Laufschuhen durchs Wasser. Klitschnass (wie man auf den Fotos gut sehen kann) kommen wir beim Wasserfall an, wo wir zwar nicht schwimmen aber uns dennoch natuerlich nass machen. ;-) Der Englaender und ein paar unserer weblichen Begleiter geniessen groessten Teils den Wasserfall. Ich habe mir wahrend des Aufstiegs am Mittag bei 36 Grad (gefuehlt 45!), 99% Luftfeuchtigkeit und in Jeans (Urwald, Blutegel, you know?) solche Sorgen um die SLR gemacht, dass ich mit dieser am Wasserfall in enger Umarmung stehe und es kaum noch schaffe ein paar Fotos zu schiessen.

Der Rueckweg ist genauso beschwerlich, wenn auch nicht in der vollen Mittagshitze. Die Thais helfen den Frauen ueber die Steinchen, Bambus und anderen Klettergeruesten und entschuldigen sich brav fuer das “nass machen der Schuhe”. Den letzten Abschnitt der Tour duerfen wir in einem Schlauchboot beim Wildwasserrafting zuruecklegen. Einige Passagen sind ganz schoen haarig - aber die Anweisungen des Thais sind laut und undeutlich (”Folwald! Folwald! Backwald! Backwald! Get daauuuun! STOOOOOP! Guuud Tiiiieeeem!”). Ich als einziger Mann neben dem Thai an Boot und Iryna, die nicht schwimmen kann natuerlich an vorderster Front im Boot. Die Weiber haben sofort auf Iryna gezeigt als der Thai nach einer “Need stlong woman in flont of boat!”. Da blieb ihr trotz dem Handicap nicht schwimmen zu koennen kaum was anderes uebrig als fleissig vorne mitzurudern. Und sich am Seil festzuhalten.

Todmuede kommen wir nach der Wildwassertour (da wir selber keine Fotos schiessen konnten haben wir eins gekauft - das hier gepostete ist eine billige Abfotografie, sorry) am Hotel an und Iryna fragt mir schon die ganze Fahrt Loecher in den Bauch wo man den ganzen Tag raften kann. Habe ich schon erwaehnt, dass sie nicht schwimmen kann?

Anbei ein paar Fotos von unserer Trekking Tour. Macht euch ruhig lustig.

a raftinga trekkinga wasserfalla trekking2a elefanta elefant2a palme

Nix neues!

Aufgrund Zeitmangel nur kurz: alles okay, satt, gesund und braun. Mehr morgen :-)

Essen und Schwimmen in Chiang Mai

Nix spektakulaeres. Morgens wie immer aufstehen - Fruehtraining um 7:00 Uhr habe ich heute verpennt. Kommt davon wenn man bis 2 Uhr noch einen Essensstand sucht, der um die Zeit noch Nudelsuppe kocht.

Also ab zum Schwimmen und die Zebrabraeune loswerden. Im Schwimmbad (das wir 2 Stunden lang gesucht haben) dann zwei Auswanderer getroffen. Einer aus Texas und der andere aus Slowenien. Nette Insiderinfos und viele Storys wie die Thais Auslaender zur Verzweiflung bringen :-) Ende der Geschichte: nach einer Stunde Schwimmen inklusive Sonnencreme 25 habe ich einen Sonnenbrand. War klar. Iryna ist nicht einmal rot geworden. Dafuer sticht mich keine einzige Muecke wenn sie in der Naehe ist. Sie spielt immer unfreiwilliges Opfer :-D

Abends beschliessen wir zum japanischen Buffet zu fahren und uns das fuer schlappe 129 Bath (1.60 EUR) mal anzusehen. Das Lokal ist relativ voll. Nur Thais, keine Touris. Das Buffet umfasst Sushi aller Art, Fleisch, Fisch, Beilagen, verschiedensten Nachtisch, Salat und allerlei Obst. Die Befuerchtung, dass sich der guenstige Preis auf die Getraenke auswirkt ist unbegruendet. 15 Bath (30 Cent) fuer eine Cola sind mehr als okay. Es schmeckt auch super und das Mopped scheint waehrend wir gegessen haben um etwa 5 cm tiefergelegt worden zu sein. Zumindest kommt es uns so vor als wir nach dem Essen mit Muehe draufsteigen.

Morgen werden wir den Rest der Woche organisieren und uns auf die Trekking Tour am Freitag vorbereiten. Dann ist Samstags nach dem Training der Zoo und Wasserfall in Chiang Mai dran und Sonntags Abends geht’s dann wieder zurueck nach Bangkok, wo wir die restlichen 5 Tage des Urlaubs verbringen. Haette ich gewusst, dass Chiang Mai so eine schoene Stadt ist, haette ich mehr Zeit hier eingeplant (und waere erst garnicht nach Ko Tao gefahren).

“Dummer-Tourist-Aufschlag”

Da es heute nicht viel zu erzahlen gibt, hier mal was spannendes von den Nachtmaerkten. Es ist natuerlich klar, dass die Verkaufer auf den Maerkten so viel Geld wie moeglich vom reichen, westlichen Touristen rauspressen wollen. Die Methoden sind aber grob unterschiedlich. Ich persoenlich fuehle mich beleidigt wenn jemand fuer eine Jeans, die ich fuer 500 Bath irgendwo im Kaufhaus oder in Bangkok gesehen habe 5000 verlangt. Das ist schon grob unverschaemt.

Aber weiter im Basar-Lexikon: wir finden also zufaellig heute diesen Chiang Mai Nachtmarkt, den wir schon seit 2 Tagen abends suchen aber irgendwie immer dran vorbei fahren. Dabei ist der garnicht mal klein. Zu gross fuer mich und fuer Iryna wohl nicht in dieser Woche komplett zu durchschauen. Ich tippe auf gefuehle 40 Quadratkilometer!

Aber weiter: wir kommen also an einem Stand an, wo Jeans verkauft werden. Man will sich ja eindecken. An denen haengt ein Etikett mit dem “Preis”. 180 EUR… ja, richtig! 180 EUR! Und da der Verkaeufer ja so nett ist: “Look, 180 EUR in Germany! 180 EUR are 9000 Bath! I make special discount for you! Only 5000 Bath!” Ich meine feilschen, schoen ung gut. Touristen abziehen auch. Aber das zehnfache des ueblichen Preises zu verlangen ist schon arg dreist. Aber solange es Leute gibt, die denken “Wow! Zuschlagen!” wird man es wohl auch weiter nach dieser Art versuchen.

Gegenbeispiele gibt es auch: irgendwann weiss man wieviel der niedrigste Preis ist, den die Verkaeufer fuer einen Artikel akzeptieren. Man hat ja einige Staende lang gefeilscht. Und wenn man dann bei “How much?” einen vernuenftigen Preis genannt bekommt ist es doch ganz nett mal nicht fuer einen vertrottelten Touristen gehalten zu werden, den man am besten so schnell wie moeglich ausnehmen sollte. Alles andere hinterlaesst einfach einen faden Beigeschmack.

Gleiches bei der vielgelobten Thai-Massage aus dem Reisefuehrer. Der “Geheimtipp”… wenn mir jemand nach der teuren Massage (teurer im sinne von: mehr als normal ueblich) hinterher rennt und andauernd “Money, money. Cheap!” sagt fuehle ich mich zumindest nicht mehr wohl. Fuer mich das Fazit: Plaetze, die in den Reisefuehrern gelobt werden einfach meiden. Das im Reisefuehrer gelobte Sandwitch von “Amazing Sandwitch”-Imbiss kam auch mit einem satten “Ich werde in einem Reisefuehrer erwaehnt”-Aufschlag daher.

Ansonsten haben wir heute eine “Thai-Kantine” gefunden, wo die Studenten zu Mittag essen. 20 Bath fuer eine Portion, egal was, bei super Geschmack… es gibt also auch positive Erfahrungen. Und das ueberwiegend, aber leider nicht ausschliesslich. Wie ueberall halt. Aber hier kostet einen ein “Fehler” vielleicht ein paar EUR und ist zu verschmerzen.  Alles in allem sind wir jedoch sehr zufrieden in Chiang Mai. Wenn man die Touristen-Gegenden etwas meidet trifft man sehr, sehr nette Leute. Ich wette es waere in Kambodscha genauso.

Adventure in Chiang Mai 

Ausserdem haben wir heute eine Trekking Tour gebucht. Da wir den ungefaehren Preis schon wussten war feilschen diesmal sehr lustig. “Oh, you know. Hahah! Okay. This is the price for you!”. Ein Tag Trekking, Elefanten reiten, Wasserfaelle und Leute aus Doerfern begaffen. Dann zurueck in einer Stunde den Strom runter mittels Rafting auf einem Schlauchboot und Bambus-Floss. Die Agentur scheint serioes zu sein. TAT-Lizenz, entsprechenden englisch-sprechenden Guide, Rettungswesten, Verpflegung. Ich bin mal gespannt. Konnte Iryna nur mit Muehe dazu ueberreden nicht die “Long-Neck”-Frauen begaffen zu gehen. Haette irgendwas von einem Zoo.

Aber hez, Alex: hier gibt es fuer einen Spottpreis Offroad-Buggies mit Track, Go Karts, Paintball und andere Aktivitaeten. Schau dich mal um, waere viell. tatsaechlich was fuer dich: http://www.chiangmai-xcentre.com/ - die Preise sind Verhandlungsbasis und dienen auf der Seite nur als “Anhaltspunkt”. Vielleicht zahlt das tatsaechlich jemand :D

So. Genug geschreibsel. Auch wenn das Internetcafe bequem (Ledersitze, schnell) und billig (12 Bath pro Stunde im Vergleich zu 120 Bath pro Stunde in Ko Tao) ist, machen wir uns auf dem Weg um irgendwas essbares zu finden! Bis morgen.

Ältere Artikel »